EarthquakeIndex

Warum es Erdbeben gibt: Plattentektonik erklärt

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Öffne die EarthquakeIndex-Karte mit eingeschalteten Plattengrenzen, und das Muster ist unübersehbar: Die Beben reihen sich wie Perlen an einer Schnur entlang derselben Linien. Das ist kein Zufall.

Die Erdschale ist zerbrochen — mit Absicht

Die äußere Schale der Erde ist in rund 15 große tektonische Platten zerbrochen, die auf dem heißen, zäh fließenden Erdmantel schwimmen. Die Platten bewegen sich wenige Zentimeter pro Jahr — etwa so schnell, wie Fingernägel wachsen. Aber sie gleiten nicht glatt: An den Rändern verhaken sie sich, Spannung baut sich über Jahrzehnte auf, und wenn sie sich auf einmal löst, bebt die Erde.

Drei Arten von Plattengrenzen

Der Feuerring

Rund 90 % der Erdbeben weltweit passieren im "Ring of Fire" — dem Hufeisen aus Plattengrenzen rund um den Pazifik, von Chile über Alaska und Japan bis Indonesien und Neuseeland. Schau an einem beliebigen Tag auf die Live-Karte, und du siehst genau dieses Muster.

Kann man Erdbeben vorhersagen?

Nein — niemand kann heute Zeit, Ort und Stärke eines kommenden Bebens vorhersagen, und wer das behauptet, verdient gesunde Skepsis. Was die Wissenschaft kann: Wahrscheinlichkeiten über Jahrzehnte berechnen und Frühwarnsysteme bauen, die Sekunden Vorwarnung geben, wenn ein Beben bereits läuft. Darum bedeutet Sicherheit Vorbereitung — lies was bei einem Erdbeben zu tun ist.