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Erdbeben in Dänemark: gibt es das wirklich?

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Kurze Antwort: ja. Dänemark gehört zu den seismisch ruhigsten Ecken Europas, aber auch hier bewegt sich der Boden — zuletzt bei einem Beben der Magnitude 3,9 in der Køge-Bucht im Mai 2026, spürbar in weiten Teilen Seelands.

Warum gibt es in Dänemark Erdbeben?

Dänemark liegt mitten auf der Eurasischen Platte, weit weg von den aktiven Plattengrenzen, wo die großen Beben passieren. Aber der Untergrund enthält alte Verwerfungen, und ganz Skandinavien hebt sich noch immer langsam, seit das kilometerdicke Eis der letzten Eiszeit verschwand. Diese Bewegungen lösen gelegentlich kleine Beben aus.

Wie oft und wie stark?

Der dänische geologische Dienst (GEUS) registriert jedes Jahr eine Handvoll Beben in und um Dänemark — die meisten so klein, dass nur Instrumente sie bemerken. Ein spürbares Beben gibt es etwa alle paar Jahre, Schäden sind extrem selten. Das Beben in der Køge-Bucht im Mai 2026 (M3,9) ließ die Notrufleitungen glühen und war im Großraum Kopenhagen spürbar — verletzt wurde niemand. Zu den stärksten bekannten dänischen Beben zählt das Kattegat-Beben von 1904, das Experten auf rund Magnitude 4,5 schätzen.

Muss man sich sorgen?

Nein. Die Wahrscheinlichkeit eines zerstörerischen Erdbebens in Dänemark ist sehr gering, und dänische Gebäude sind robust gegenüber realistisch möglichen Erschütterungen. Trotzdem lohnt es sich, die Grundregeln zu kennen, wenn du in aktivere Regionen reist.

Selbst mitverfolgen

Suche auf der Live-Karte nach "Denmark" und wähle 30 Tage — dann siehst du selbst, was in und um das Land registriert wurde. Oft ist es mehr, als man denkt: kleine Beben im Kattegat, in der Nordsee und entlang der alten Verwerfungen im Untergrund.

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